Dienstag 07. November 2017
Certified Club Manager geehrt: Steigendes Niveau der Einstiegsqualifikationen zu verzeichnen

Bei der diesjährigen Urkundenverleihung wurden zehn anwesende Teilnehmer (von insgesamt 14 Graduierungen in 2017) geehrt: (v.l.n.r.) Graduierungsexperte Wolfgang Klingenberg, GMVD-Ehrenmitglied Matthias Nicolaus, Ute Krink, Marc-Frederik Elsäßer, Katrin Schwarz, Tobias Venturini, Thomas Marxsen, Daniel Schulze, Carolin Lessau, Tim Schiffmann, Sven Jakobsohn, Dr. Johanna Damm und GMVD-Vizepräsident Markus Erdmann

Nehmen alle am Graduierungssystem teil: Daniela Hauffe, Carolin Lessau, Dorit Stratmann und Birte Johannsen

Graduierungsexperte Wolfgang Klingenberg

München, 07. November 2017: Im Rahmen der Abendveranstaltung beim 20. Fortbildungsseminar des Golf Management Verbands Deutschland (GMVD) in Wiesbaden wurden die diesjährigen Teilnehmer des Graduierungssystems zum Certified Club Manager (CCM) ausgezeichnet. Sie erhielten Urkunden für ihre jeweils erreichte Graduierungsstufe.


Insgesamt 14 Teilnehmer am Graduierungssystem gab es in diesem Jahr, davon zehn Neueinsteiger. Am 28. Oktober 2017 wurden diese nun geehrt. Der Graduierungsausschuss – bestehend aus GMVD-Vizepräsident Markus Erdmann, CCM 1 (2017), Ehrenmitglied Matthias Nicolaus, CCM 1 (2015), und Graduierungsexperte Wolfgang Klingenberg – überreichte die CCM-Urkunden. Besonders erfreulich: Marc-Frederik Elsäßer, Geschäftsführer des Golfplatzes Schönbuch und gleichzeitig Vorsitzender des GMVD-Regionalkreises Südwest, erfüllte die hohen Voraussetzungen der Graduierungsordnung, um eine Stufe überspringen zu können, und darf sich als ehemaliger CCM 4 nun CCM 2 (2017) nennen. In seiner kurzen Rede ermutigte er seine Kollegen zur Teilnahme am Graduierungssystem, da es „einen guten Überblick auf das bisher geleistete“ gäbe und man den Moment der Auszeichnung auch genießen sollte – letztlich sei es ein Indiz für das Erlebte und Geleistete in den Jahren zuvor.


Die Betrachtung des Jahrgangs 2017 zeigt zum wiederholten Mal: Die Heterogenität der Branche spiegelt sich auch in den Laufbahnentwürfen ihrer Akteure wider: Zum Teil arbeiten sie erst seit kurzem im Golfmanagement, zum Teil schon mehrere Jahre. Während die meisten echte „Golfmanagementgewächse“ sind, finden zudem immer wieder Quereinsteiger ihren Weg ins Clubmanagement. Allen gemeinsam ist die bei CCM unverzichtbare, ausgewiesene Golfmanagement-Expertise als Golfbetriebswirt (DGV)/Golfbetriebsmanager (IST) oder eines wissenschaftlichen Sportmanagement-Studiums mit mehrjähriger, einschlägiger Clubmanagement-Erfahrung. Besonders auffallend am Graduierungsjahrgang 2017 ist die Vielfältigkeit besonders qualifizierter Einstiegsqualifikationen (kaufmännisch geprägte, branchennahe Hochschulausbildungen), ergänzt um praxisorientierte Zusatzqualifikationen (z.B. AEVO). Zudem blicken mittlerweile viele CCM-Teilnehmer in ihrer Vita auf professionalisierte Praxiserfahrungen bei Mehranlagenbetreibern oder Hospitality-Profis wie zum Beispiel A-ROSA Scharmützelsee zurück, mit denen sie die Strukturen vereinsgeführter Anlagen sinnvoll bereichern können.


Über 730 Golfanlagen gibt es derzeit in Deutschland; mitunter haben sie circa 20 bis 50 Mitarbeiter. Qualifiziertes Personal mit fachspezifischen Wissen und sozialen Kompetenzen ist daher eine Voraussetzung für den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Erfolg einer Golfanlage. Das Berufsbild des Golfmanagers ist vielschichtig und komplex, wirtschaftliches sowie flexibles, kreatives und weitsichtiges Handeln ist erforderlich. Gefragt sind neben einer fundierten kaufmännischen Ausbildung und sehr gutem Allgemeinwissen auch viel Golf-Sachverstand, ein sicheres und gepflegtes Auftreten, soziale Kompetenz, Einfühlungsvermögen und überdurchschnittliche Einsatzbereitschaft. Aufgrund des gesellschaftlichen Wandels und veränderter Verhaltensweisen ist ständiges Weiterbilden unerlässlich.


Clubmanager als Teilnehmer des CCM-Graduierungssystems bekennen sich zum lebenslangen Lernen. Graduierungsexperte Wolfgang Klingenberg betont: „Gerade aus Gründen der Marktorientierung müssen CCM-Teilnehmer regelmäßig darlegen, ob ihre erworbene Berufsqualifikation noch auf der Höhe der Zeit ist und ob sie sich sowohl durch kontinuierliche Fortbildung als auch durch aktive Teilnahme am Verbands- und Branchengeschehen im Sinne des Netzwerkgedankens weiterentwickelt haben. Ein ausgeklügeltes System streng getrennter Wertungen von Aus- und Fortbildungen, von Berufserfahrungszeiten und Netzwerkaktivitäten stellt sicher, dass die Aussagefähigkeit einer Graduierung nicht durch rechnerische Quersubventionierungen einzelner Wertungsbereiche in Frage gestellt wird.“ So können sich erfahrene Clubmanager wie auch die nachkommenden Führungskräfte mit der CCM-Graduierung fit für die Zukunft machen und dies gegenüber Vorgesetzten, Mitgliedern und Gästen in den Golfclubs verdeutlichen.


Fotos: Martin Joppen


Pressekontakt:
Dr. Johanna Damm
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